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Fertigung

Zwischen Idee und Objekt liegen selten weniger als zwei Tage

Kein Spritzguss, keine Serie, kein Zwischenhandel. Jedes Stück entsteht am Rechner, wächst Schicht für Schicht aus der Düse und wird anschließend von Hand fertiggestellt.

01

Konstruktion

Jedes Teil beginnt als parametrisches CAD-Modell. Wandstärken, Magnettaschen, Bohrungen für Seile und vor allem die Toleranzen der Steckverschlüsse werden vorher gerechnet. Die Ringe sitzen bewusst eng — damit später nichts klappert und der Riegel bündig in der Schelle liegt. Der Preis dafür: Es braucht etwas Geschick, die Teile wieder zu lösen. Das spielt sich mit der Zeit ein.

02

Druck

Gedruckt wird auf Bambu-Lab-Maschinen mit fünf Außenschichten in allen Dimensionen und einer Gyroid-Füllung von 33 Prozent — deutlich mehr als bei üblichen Drucken. Füllung und Außenhaut werden miteinander verbunden, was die Steifigkeit noch einmal spürbar erhöht. Ein Zeitschloss braucht rund 20 Stunden, ein Orbital-Set 36 Stunden auf vier Platten, verteilt auf 19 Einzelteile.

03

Nacharbeit

Stützmaterial entfernen, Kanten brechen, Flächen glätten, lackieren und mit lebensmittelechtem UV-Resin versiegeln. Das schließt die feinen Fugen zwischen den Druckschichten und macht die Objekte angenehmer in der Hand. Dieser Teil dauert regelmäßig länger als der Druck selbst — und entscheidet darüber, ob ein Stück nach Werkstatt oder nach Produkt aussieht.

04

Montage & Prüfung

Neodym-Magnete einsetzen, Edelstahlschrauben ziehen, Schlösser zuordnen, Schlüssel beilegen. Jeder Verschluss wird von Hand geöffnet und geschlossen, jede Passung geprüft. Erst dann wird verpackt — neutral, ohne Rückschluss auf den Inhalt.

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Gyroid-Füllung statt der üblichen 15 bis 20 Prozent

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Außenschichten in allen Dimensionen

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Druckzeit für das aufwendigste Set

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Einzelteile allein bei den Orbitals

Querschnitt und Innenmechanik einer gedruckten Ringfessel

Warum massiv

Ein Querschnitt sagt mehr als jedes Versprechen

In fast jeder Produktgalerie liegt ein aufgeschnittenes Teil. Das ist Absicht: Man sieht, wie dicht das Material tatsächlich ist. Die Haptik liegt näher bei hartem Holz oder Aluminium als bei dem, was die meisten von einem 3D-Druck erwarten. Mit Muskelkraft lässt sich davon nichts verbiegen oder zerbrechen — auch nicht von einer kräftigen Person.

  • Verbundene Füllung und Außenhaut für zusätzliche Steifigkeit
  • Massive Bügel statt hohler Profile
  • Verstärkte Schraublöcher, tief liegende Bohrungen
  • Verschlüsse, die sich ohne Schlüssel oder Werkzeug nicht öffnen lassen